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Salon Eden

eine Kooperation von Nadine Hirschauer und Daniela Fetz

Zwischen 12. und 27. Mai ’16 sind im Aktionsraum zwei Projekte zu sehen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Paradies-Begriff auseinandersetzen. Nadine Hirschauer zeigt anhand von gesammelten Zimmerpflanzen ein Portrait der Feldkircher Bewohner auf. Parallel dazu versucht die Arbeit von Daniela Fetz Assoziationen zum Begriff Paradies in uns zu wecken.

«Portrait einer Kleinstadt» Nadine Hirschauer
Die Arbeit zeigt Topfpflanzen aus den Zimmern und Balkonen der Wohnungen, Geschäfte und Lokale in der Feldkircher Innenstadt, die auf die Dauer der Ausstellung ausgeliehen werden. Die Pflanzen werden mit der Adresse der Räumlichkeiten beschriftet in der sie sonst stehen. Es entsteht ein Portrait der Stadt indem jede Pflanze Geschichten ihrer Besitzer erzählt, aber auch der Geschichten wie diese, meist tropischen Gewächse, ihren Weg in eine Kleinstadt finden und von uns kultiviert wurden.
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«Konservierung einer Fiktion» oder
«Warum ist das Paradies immer dort, wo ich nicht bin?» Daniela Fetz
Die Arbeit «Konservierung einer Fiktion» oder «Warum ist das Paradies immer dort, wo ich nicht bin?» beschreibt eine mögliche paradiesische Vorstellung in Form einer Installation, die neben einer sinn­lichen Erfahrung auch Empfindungen zu erzeugen vermag, welche den «Paradies»-Begriff im Leben der Menschen hinterfragen.
Es geht dabei um das Bestreben vieler Menschen, einen Zustand völliger Glückseligkeit zu erreichen und zu bewahren. Die in der Installation verwendeten Drahtbügelgläser symbolisieren hierbei die Konservierung als Prozess zur Verlängerung der Haltbarkeit eines Gegenstandes beziehungsweise – im Falle dieser Arbeit – eines Zustandes oder einer Vision.
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